Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Betriebsnahe Berufsschule muss erhalten bleiben

18. August 2017 - 11:22
Bundestagsabgeordnete Bettina Müller informiert sich bei Handwerker Udo Kraft in Stockheim

Ich bin begeistert von der Vielseitigkeit des Dachdeckerbetriebes“, staunte SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller beim Besuch des Dachdeckermeisters Udo Kraft in Stockheim mit Bürgermeister Carsten Krätschmer und der SPD-Glauburg. Bei der Besichtigung des Unternehmensgeländes konnte die Abgeordnete den modern ausgestatteten Familienbetrieb kennenlernen, der neben normalen Dachdeckertätigkeiten zum Beispiel auch die Installation von Photovoltaik- und Solaranlagen anbietet. Im Gespräch wurde besonders die Zukunft der handwerklichen Ausbildung im ländlichen Raum besprochen.

Seit 25 Jahren besteigt Dachdecker Udo Kraft aus Stockheim die Dächer der Region. Er hat sich seit der Gründung zusätzlich zum Klempnermeister und Gebäudeenergieberater weitergebildet. Als ehemaliger Berufsschullehrer und Prüfer habe er noch einen guten Draht zum Schuldezernenten und viel Erfahrung im Bereich Ausbildung sammeln können. „Wir haben solide Schülerzahlen im Bereich der Dachdeckerausbildung in der Wetterau. Mit genügend Ausbildungsbetrieben und Berufsschulklassen, wird die Zukunft des Handwerks sichergestellt“, erläutert Kraft. Sein Unternehmen bilde jedes Jahr zwei bis drei Auszubildende aus. Alle Anwesenden waren sich ich einig, dass die Wetterau auch in Zukunft das Handwerk brauche und deshalb die betriebsnahe Beschulung im Osten des Wetteraukreises erhalten bleiben müsse. „Jetzt in Zeiten des Baubooms wird deutlich, dass wir unbedingt die duale Ausbildung stärken müssen und diese vielleicht zu lange nicht genügend berücksichtigt haben“, erläutert Müller. Das Thema Ausbildung sei eines der Herzensanliegen der SPD-Bundestagsabgeordneten.
 
Während des Rundgangs erläuterte Bürgermeister Krätschmer, „er sei sehr stolz auf den Familienbetrieb, als verlässliche Größe vor Ort“. Das Handwerk sichere Tradition und Arbeitsplätze und müsse bestmöglich gefördert werden. Bettina Müller ergänzt, dass nicht Großkonzerne sondern Mittelständler und Handwerker das Herzstück der deutschen Wirtschaft sind und dort der meiste Wohlstand erwirtschaftet wird.

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