Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Familienstadt mit Zukunft: Positive Erkenntnisse auch hessenweit umsetzen

21. September 2016 - 15:13
Bettina Müller und Lisa Gnadl zu Gast bei der Abschlussveranstaltung

Nach zehn Jahren läuft Ende 2015 das hessenweite Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft" in Büdingen und Frankenberg aus. Aus diesem Anlass fand am vergangenen Freitag in Büdingen eine Abschlussveranstaltung statt, zu er auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl erschienen. Das Modellprojekt hatte unterschiedliche Teilprojekte zum Thema Familienfreundlichkeit durchgeführt. Dafür stellte die Landesregierung insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung. Die beiden Modellstädte sollten zeigen, dass Kinder- und Familienfreundlichkeit ein Gewinn für die Kommunen.

Beide SPD-Politikerinnen sind sich einig, dass sich durch die Projekte in Büdingen einiges getan hat: "Büdingen hat sich nach 10 Jahren Modellprojekt als Familienstadt mit Zukunft positiv weiterentwickelt. Dank des großen Engagements der Mitarbeiterinnen und vieler Ehrenamtlicher sei es gelungen, neben dem Planet Zukunft in der Kernstadt auch generationenübergreifende Projekte in den Stadtteilen zu entwickeln.

Ein besonderes Anliegen Büdingens ist, dass sich alle Generationen und insbesondere der Nachwuchs in der Stadt und ihren umliegenden Stadtteilen wohl fühlen. Daher lagen die Schwerpunkte der Projekte in den Bereichen Bildung, Betreuung, Stadtentwicklung, Bürgerschaftliches Engagement, Integration und Inklusion. An dem Modell sollte untersucht werden, wie familienfreundliches Klima geschaffen werden kann. Die Projekte wurden wissenschaftlich von der Hessen Agentur begleitet.

Das Ergebnis kann sich nach Auffassung der Beteiligten sehen lassen. Büdingen biete inzwischen durchgehen eine  Kleinkinder- und Schulkinderbetreuung für U3 und Grundschüler an. Dadurch wurde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblich verbessert. Auch die Bildungsarbeit von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen sowie Beratung in allen Lebenslagen gehören zum Angebot der Familienstadt. Außerdem sind die Stadtteile mit den verschiedensten Projekten, die ehrenamtlich ausgeführt und finanziell durch das Modellprojekt gefördert wurden, als Lebensmittelpunkte gestärkt worden.

Bettina Müller und Lisa Gnadl freuen sich, dass die Familienstadt, wenn auch in abgespeckter Form, weitergeht. „Büdingen ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man den demographischen Wandel gestalten und eine Stadt im ländlichen Raum attraktiv halten kann.“. Das sieht auch ihre Kollegin Lisa Gnadl so, die auch bereits über den Förderzeitraum hinaus denkt: „Als Landtagsabgeordnete stellt sich für mich die Frage, wie die Landesregierung mit den Ergebnissen aus den beiden Modellstädten Frankenberg und Büdingen umgeht. Wichtig wäre, dass positive Erkenntnisse auch hessenweit umgesetzt werden und die Landesregierung sich weiter engagiert."

Für beide Politikerinnen steht fest: „Es ist wichtig, dass auch nach dem Modellprojekt die Stadtverordneten hinter dem Projekt stehen und es fortführen wollen.“

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