Bettina Müller

SPD-Bundestagsabgeordnete. Main-Kinzig. Wetterau. Schotten.

Junge Familien fühlen sich in Gründau wohl

9. August 2017 - 11:46
Bettina Müller (SPD) im Gespräch mit Gründaus Bürgermeister Helfrich

„Eine gute Anbindung und jahrzehntelanges Engagement von Wirtschaft und Politik trägt dazu bei, dass Gründau gut da steht - sowohl finanziell als auch infrastrukturell“, berichtet Gerald Helfrich, Bürgermeister der Gründau, im Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller. Im Rahmen ihrer Bürgermeistertour besucht Bettina Müller, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunales im deutschen Bundestag die Bürgermeister in ihrem Wahlkreis, um sich über die positiven Entwicklungen und Herausforderungen mit den Verwaltungschefs zu unterhalten.
 
Helfrich führt aus, dass Gründau auf die nächsten Jahre gesehen, eine konstante Bevölkerungszahl aufweisen wird und Neubaugebiete großen Anklang bei der Bevölkerung finden. „Ausgebaute Infrastruktur, wie eine gute Abdeckung bei der U3-Betreuung oder einen öffentlichen Personennahverkehr mit drei Zielbahnhöfen tragen natürlich dazu bei, dass junge Familien gerne nach Gründau ziehen und ihr Haus hier bauen“, erklärt er weiter. Müller sieht darin ihre Position bestätigt, dass sowohl Land als auch Bund mehr investieren müssen in eine kostenfreie und gute Kinderbetreuungs- und Bildungspolitik. „Das Land Hessen muss den Betriebskostenzuschuss von derzeit 10% einfach erhöhen, um Kommunen und Familien zu unterstützen“, ist sich Müller sicher.
 
Bei ihrer Tour und den Gesprächen erfahre die Bundestagabgeordnete, welche Auswirkungen die Gesetze aus Berlin auf die Kommunen vor Ort haben.
„Der Austausch ist Wichtig, um zu sehen, welche positiven Entwicklungen zu beobachten sind, aber auch, um zu erfahren, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um Fehlentwicklungen zu korrigieren,“ begründet Müller die Wichtigkeit ihrer Bürgermeistergespräche. Diese Möglichkeit nutzt auch Bürgermeister Gerald Helfrich und berichtet, dass er die Pflegestärkungsgesetze „mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachtet“. Durch die dringend notwendige Ausweitung der Leistungen im Pflegebereich, vor allem für die Tagespflege,  und der besseren Berücksichtigung von demenziell erkrankten Menschen, habe das in Hain-Gründau seit 2 ½ Jahren bestehende Angebot für demenziell Erkrankte im Café-Kränzchen nun erhebliche Nachteile. Die Menschen würden mittlerweile direkt zu professionellen Diensten gehen. Müller ist sich sicher, dass die Pflegestärkungsgesetze trotzdem notwendig sind. Beide Politiker bedanken sich auf diesem Wege für das große ehrenamtliche Engagement der Ehrenamtler im Demenz-Café und würdigen den „enormen Einsatz für die Gesellschaft und die Menschen“.

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